Arbeitssituation
"Kannst du nicht allen gefallen durch deine That und dein Kunstwerk -
mach es wenigen recht.
Vielen gefallen ist schlimm.“
Friedrich Schiller, 1797
Unabdingbar für die Arbeit ist eine Erfahrung, eine Erkenntnis, um nicht zu sagen eine Sehnsucht – die sich oft in unserem „alltäglichen“ Leben festsetzt und unbewusst einer Lösung bedarf. Die Bildende Kunst bietet (zumindest für mich) eine Lösung.
Dabei geht der realen Umsetzung längst ein zuvor stattfindender, zeitraubender Prozess voraus, der oft in einem losen Skizzenblatt festgehalten wird. Es dient dazu, den „Anstoß“ für diese Arbeit nicht aus dem Fokus geraten zu lassen.
Als Ergebnis muß das KUNSTobjekt einen Zustand, eine Situation "kommentieren" und anscheinend Unabänderliches hinterfragen und aufgreifen: kurzum Position beziehen.
Grafik
als sich entwickelndes Zusammenspiel von Farbe, Form und Fläche.
Material
als Quelle.